10 years on the road – my 6 lessons learned from (solo) travelling

10 years on the road – my 6 lessons learned from (solo) travelling [DE]

Mit 15 durfte ich an einer Pilgerreise nach Rom teilnehmen. 16 wurde ich unter dem Eiffelturm in Paris. Im selben Jahr entschied ich mich Arbeitserfahrung in der Schweiz zu sammeln. Mit 18 war meine erste Überseereise nach Ecuador dran. Mit 19 hüpfte ich von einer Insel zur anderen in Griechenland. Mit 22 studierte ich in Finnland. Mit 23 reiste ich mit meinem vollen Rucksack von Los Angeles bis zu den kanadischen Rocky Mountains. Meinen 24 Geburtstag feierte ich in Stellenbosch in Südafrika. Mit 25 war wieder Südafrika dran, dieses Mal mit dem Auto von Johannesburg bis nach Kapstadt. Und zwischen all den Reisen, erkundete ich viele Ecken Europas zu Fuß, mit dem Bus, Zug, Flugzeug oder Segelboot. Jetzt bin ich in Norwegen, schreibe diese Zeilen und frage mich, wohin es mich als nächstes verschlagen wird. Ja, mich hat die Reiselust gepackt, vor bereits 10 Jahren. Es gibt noch so viel zu sehen, erleben und zu entdecken. Stillstand kann ich nicht ausstehen! Warum auch, wenn es so viele Möglichkeiten gibt, so unglaublich viel zu erkunden und zu sehen. Im letzten Jahrzehnt hat sich einiges getan und ich bin davon überzeugt, dass mich auch jede noch so kleine Reise geprägt hat. In diesem Beitrag möchte ich mit euch meine persönlichen „lessons learned“ und gleichzeitig eine Liebeserklärung an das Leben, das Reisen und meine Freunde teilen.

#1 Egal wie weit man reist, man kann nicht vor seinen Problemen „davon reisen“:

Vielleicht ist es ziemlich harte Kost damit anzufangen. Aber das ist mit wohl Abstand eine der größten Weisheiten, die ich aus den letzten zehn Jahren ziehe. Ganz egal wie weit ich gereist bin und wie lange ich von zu Hause weg war, meine Probleme haben sich damit nicht in Luft aufgelöst. Vielmehr haben sie mich schneller eingeholt, als es mir lieb war. Reisen hilft eine andere Perspektive auf die Dinge zu bekommen, seine Gedanken zu sortieren und vielleicht den inneren Frieden mit bestimmten Situationen oder Problemen zu finden. Früher oder später wird man sich dann aber doch seinen Ängsten oder der Problematik stellen müssen. Reisen hilft sich mit Menschen, die einen nicht kennen, auszutauschen. Über die Jahre habe ich gelernt, mein Herz auch Fremden zu öffnen. Es muss nicht unbedingt bedeuten, dass man sich nur bei dem besten Freund oder der besten Freundin ausweinen kann. Oftmals ist es sogar besser, Teile einer Geschichte einem komplett Außenstehenden zu erzählen. Austausch ist wichtig, um sich und seine eigenen Probleme nicht zu ernst zu nehmen.

Es heißt, Zeit heilt alle Wunden. Ein Grund, warum ich so viel gereist bin. Ich wollte mehr Zeit. Zeit für mich alleine, Zeit zum Nachdenken. All die Zeit die ich in der Ferne verbracht habe, weit weg von zu Hause, hat mir gezeigt, dass es möglich ist. Sie heilt, die Zeit. Doch man wird nie vergessen. Und man kann seinen Problemen nicht einfach den Rücken kehren.

 

#2 Es wird immer jemanden geben der sagt: Du hast dich verändert:

Ihr werdet mir zustimmen (vor allem diejenigen von euch die in einem kleinen Dorf großgeworden sind): es wird immer (immer, immer, immer) jemanden geben der sagt: wow, du hast dich aber verändert. Zugegeben, zu Beginn meiner Reiselust hat mich diese Aussage noch ziemlich getroffen. Danke, dass die Zeit der pubertären Unsicherheit vorbei ist! Mit den Jahren bin ich aber (zum Glück) zu der Erkenntnis gekommen, dass auch wenn ich mich verändert habe (sei es optisch oder einfach nur meine Einstellung zum Leben), ich mich nicht rechtfertigen muss. Veränderung ist wichtig um voran zu kommen. Eine Welt des Stillstandes und der Gemütlichkeit erschwert Veränderungen. Und gerade dann werden Veränderung an anderen umso deutlicher. Ja ich habe mich verändert. Ich bin nicht mehr die gleiche Person wie vor 10 Jahren. Zum Glück. Aber ich bin immer noch ich – nur eine bessere Version davon.

 

#3 Die Welt ist ein Dorf:

Ich weiß nicht ob es an mir liegt, ob ich eine besondere Gabe dafür habe, Leute aus meiner Heimat in den entferntesten Ecken dieser Welt aufzuspüren, oder ob es normal ist, dass man IMMER, wirklich IMMER und überall Leute trifft, mit denen man irgendwie in Verbindung steht. Dennoch, ich glaube schon, dass ich mit einer besonderen Gabe ausgestattet wurde. Wem passiert das denn sonst, dass er/sie sich das Zimmer in Ecuador mit jemanden aus dem Nachbardorf teilt? Oder in San Francisco mit Leuten aus dem Hostel feiern geht und dann feststellt, dass zwei davon die Cousins von einer Studienkollegin sind? Oder in Südafrika in einem Hostel beim Frühstück feststellt, dass der Typ mit dem man sich gerade unterhält, aus der gleichen Gegend kommt und dessen Familie ziemlich bekannt ist? Oder man in einer Vorlesung in Südafrika neben einem ziemlich bekannten Gesicht aus seiner Heimat sitzt? Oder man irgendwo im nirgendwo auf ein Mädchen stoßt, feststellt, dass sie Tirolerin ist, man nicht die Kontaktdaten austauscht, aber dann doch 4 Monate später im gleichen Raum steht und sie sich bei deiner Firma um eine Stelle als Guide bewirbt. Also ja, ihr seht. Ich habe eine Gabe. Ich finde sie überall, die Leute, aus meiner Heimat. Die Welt ist ein Dorf! Vorsicht ist deshalb geboten: ganz egal wo man ist, man läuft immer Gefahr jemanden zu kennen. Oder jemanden kennenzulernen, der jemanden kennt, den man selbst kennt.

 

#4 Allein sein bedeutet nicht automatisch einsam sein:

Ich reise viel und weit, lange und am liebsten alleine. Ich bin davon überzeugt, dass, wenn man es in dieser hektischen Zeit schafft, mit sich selbst glücklich zu sein, Zeit nur mit sich selbst und seinen eigenen Gedanken zu verbringen und das für längere Zeit, ist man auf dem besten Weg wahre Zufriedenheit zu erlangen. Es ist schwierig und harte Arbeit. Oft habe ich mich dabei erwischt, dass ich mich beschäftigen musste, mit Musik, einem Buch oder Social Media. Alleine sein, alleine reisen kann schnell anstrengend werden. Anstrengend, weil man einen Weg finden muss, mit sich selbst auszukommen. Diese Anstrengung endet oft in Einsamkeit. Ich erinnere mich gerne an eine Situation in Hawaii. Wenn ich alleine unterwegs bin, buche ich sehr gerne ein Bett in einem Hostel. Es ist einfach der schnellste und günstigste Weg, um neue Leute kennenzulernen. In Hawaii aber hatte ich eine Nacht in einem Hotel gebucht. Als ich in dem Hotel ankam, eincheckte und das Zimmer betrat, kamen mir die Tränen. Wie ein Wasserfall sprudelten die Tränen über meine Wangen. Ich fühlte sie, die Einsamkeit. Das war vielleicht ein grausames Gefühl. Ich musste das Zimmer verlassen, setzte mich an den Strand und beobachtete den Sonnenuntergang (btw.: der Sonnenuntergang in Hawaii ist einfach nur magisch! Nicht ganz so magisch wie der in Südafrika, aber schon ziemlich beeindruckend). Aus dem unerträglichen Gefühl von Einsamkeit musste ich Kraft schöpfen. Ich war alleine, ich fühlte mich einsam. Und es war in Ordnung. Es darf sein, das Gefühl von Einsamkeit. Doch dieses Gefühl sollte einen nicht davon abhalten, alleine zu reisen. Denn alleine sein bedeutet nicht zwangsläufig, dass man einsam ist.

 

#5 Old but very true: Happiness is only real when shared:

Über die Jahre hat sich diese Aussage immer und immer wieder bewahrheitet: so sehr ich auch das alleine sein und alleine unterwegs sein liebe, die Freude die ich dabei empfinde muss ich mit meinen Freunden teilen. Jemand hat einmal zu mir gesagt: Ich wünsche dir nicht viele, sondern nur gute Freunde. Natürlich, als Kind wünscht man sich so viele Freunde wie möglich. Über die Jahre habe ich meine Freundschaften immer mehr zu schätzen gelernt. Durch das viele Reisen sehe ich meine Liebsten nicht oft. Umso mehr freut es mich, wie gut der Kontakt zu allen ist. Meine Freunde sind auf der ganzen Welt verteilt – ein Vorteil, wenn man viel unterwegs ist. Freundschaft ist wie jede Beziehung Arbeit. Diese Beziehungen aufrecht zu erhalten, Zeit und Energie in E-Mails, Whatsapp-Nachrichten und Skype-Sessions zu investieren, ist mir unheimlich wichtig. Meine Freunde sind es, die mir Energie für neue Abenteuer geben. Die mir den Rücken in harten Zeiten stärken und die immer ein offenes Ohr für mich haben. Wenn man viel unterwegs ist, kann es leicht passieren, dass man sich aus den Augen verliert. Und genau das ist es, was ich versuche zu vermeiden. Ohne meine Freunde wären alle meine Reisen nur halb so schön gewesen. Sie sind es, die meine Geschichten lesen und mir zu hören. Sie sind es, die meine Fotos kommentieren. Es sind meine Freunde, die mich besuchen, die ich besuche, mit denen ich zahlreiche und unvergessliche Momente teile. Sie sind es, die mich kennen, mit denen ich meine Freude teilen und mein Leid klagen kann. Es sind die Menschen die wissen, dass Reisen meine Leidenschaft ist, dass das Feuer noch lange nicht erloschen ist. Ohne meine Freunde wären die letzten 10 Jahre nicht so vielfältig gewesen. Ich freue mich auf viele weitere Abenteuer, die ich weiterhin teilen werde.

 

 

#6 „zu Hause“ kann Vieles sein:

Was ist zu Hause? Was ist das Gefühl von Heimweh? Und wo ist mein zu Hause, wenn ich mich doch eigentlich überall ganz wohl fühle. Zwischen Tirol und Oberösterreich und dem Rest der Welt habe ich mir diese Fragen sehr oft gestellt. Auch wenn es diesen einen Ort gibt, wo ich „zu Hause“ bin – dort, wo meine Familie lebt, dort, wo ich immer zurückkehren kann – für mich ist „zu Hause“ ein Gefühl. Ein Gefühl von Zufriedenheit. Zufrieden mit mir selbst. Heimweh kannte ich sehr lange nicht. Eher im Gegenteil. Es gab Zeiten in denen ich mich fragte, ob ich Heimweh jemals spüren werde. Und dann auf einmal war es da. Ich war überwältigt von dem Gefühlschaos. Am liebsten hätte ich mich in den Armen von meiner Mama verkrochen. Doch ich war tausende Kilometer weit weg. Und ich bin davon überzeugt, dass ich Heimweh aufgrund meiner ziemlich hohen Unzufriedenheit mit mir selbst hatte. Ich habe über die Jahre gelernt, dass ich nicht zu Hause in Oberösterreich sein muss, um mich zu Hause zu fühlen. Ich habe gelernt, dieses Gefühl von „zu Hause“ anzunehmen, zu akzeptieren und mich nicht schlecht dabei zu fühlen. Meine Familie ist in mir. Sie ist ein Teil von mir. Und solange ich weiß, dass ich immer, zu jeder Zeit und egal zu welchen Umständen, nach Hause zu meiner Familie kann, weiß, dass es diesen einen Ort des Rückzugs gibt, wird die Welt mein zu Hause sein.

 

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[ENG]

At the age of 15, I participated in a pilgrimage to Rome. I turned 16 under the Eiffel Tower in Paris. By the same age, I decided to gain work experience in Switzerland. My first overseas trip to Ecuador was at the age of 18. With 19, I jumped from one island to another in Greece. At the age of 22 I studied in Finland. When I was 23, I travelled with my full backpack from Los Angeles to the Canadian Rocky Mountains. I celebrated my 24th birthday in Stellenbosch, South Africa. At the age of 25 I travelled from Johannesburg to Cape Town by car. And between all the trips, I explored many corners in Europe on foot, by bus, train, plane or sailboat. Now, now I’m in Norway, writing these lines and wondering where I’m going next. Yeah, I’ve had a craving for travel 10 years ago. There is still so much to see, experience and discover. I can’t stand still! Why if there are so many possibilities to explore and see so much. In the last decade a lot has changed and I am convinced that every little trip has left its mark on me. Therefore, I would like to share with you some of my personal lessons learned and at the same time a declaration of love for life, travelling and my friends.

#1 No matter how far you travel, you can’t “travel away” from your problems:

Maybe it’s pretty hard to start with. But this is by far one of the greatest wisdom I have learned in the last ten years. No matter how far I’ve travelled and how long I’ve been away from home, my problems haven’t disappeared just like that. Rather, they caught up with me faster than I wanted to. Travelling helps to get a different perspective on things, sort your thoughts and maybe find inner peace with certain situations or problems. Sooner or later, however, one will have to face one’s fears and/or problems. Travelling helps to exchange with people who don’t know you. Over the years I have learned to open my heart to strangers. It doesn’t necessarily mean that you can only cry in the arms of your best friend. It is often even better to tell parts of a story to a completely stranger. Exchange is important to avoid taking oneself and one’s own problems too seriously.

They say time heals all wounds. That’s why I travelled so much. I wanted more time. Time for me, time to think. All the time I spent in the distance, far away from home, has shown me that it is possible. It heals, time. But you will never forget. And your problems do not just disappear.

 

#2 There will always be someone who says: “You have changed:

You will agree with me (especially those of you who have grown up in a small village): there will always (always, always, always) be someone who says: wow, you have changed. Admittedly, at the beginning of my longing to travel this statement hit me pretty hard. Over the years, however, I have come to the conclusion (fortunately) that even though I have changed (whether visually or simply my attitude towards life), I do not have to justify myself. Change is important to move forward. A world of stagnation and comfort makes change difficult. And then changes in others become all the more obvious. But that doesn’t mean you have to talk badly about the change. I’m not the same person I was 10 years ago. Fortunately. But I’m still me – just a better version of it.

#3 The world is a village:

I don’t know whether it’s because of me, whether I have a special gift for tracking down people from my home country in the furthest corners of the world, or whether it’s normal that you ALWAYS, ALWAYS, ALWAYS and everywhere meet people with whom you are somehow connected. Still, I do believe I was endowed with a special gift. Who else would it be to share the room in Ecuador with someone from the neighboring village? Or goes out to San Francisco with people from the hostel to celebrate and then realizes that two of them are the cousins of a fellow student? Or meeting a guy from your hometown in South Africa in a hostel at the breakfast table? Or is sitting next to a familiar face from your home country in a lecture in South Africa? Or meeting a girl anywhere in the world and finding out that she is a Tyrolean and 4 months later she is in the same room and applies for a job as a guide at your company. So yes, you see. I have a gift. I find them everywhere, the people from home. The world is a village! Caution therefore: called for: no matter where you are, you always run the risk of knowing someone. Or meet someone who knows someone you know yourself.

 

#4 Being alone does not automatically mean being lonely:

I travel a lot and far, long and preferably alone. I am convinced that if you manage to be happy with yourself in these hectic times, manage to spend time only with yourself and your own thoughts for a long time, you are on the best way to achieve true satisfaction. It is difficult and hard work. Often, I caught myself entertaining with music, a book or social media. Being alone and travelling alone can quickly become stressful. Strenuous because you have to find a way to get along with yourself. This effort often ends in loneliness. I like to think about a situation in Hawaii. When travelling alone, I like to book a bed in a hostel. It is simply the fastest and cheapest way to meet new people. In Hawaii, however, I had booked a night in a hotel. When I arrived at the hotel, checked in and entered the room, tears came to me. Like a waterfall the tears bubbled over my cheeks. I felt it, the loneliness. That was a cruel feeling. I had to leave the room, sat down at the beach and watched the sunset (btw.: the sunset in Hawaii is just magical! Not quite as magical as the one in South Africa, but quite impressive). I had to draw strength from the unbearable feeling of loneliness. I was alone, I felt lonely. And it was all right. There might be a fear of the feeling of loneliness. But this feeling should not stop you from travelling alone. Being alone does not necessarily mean being lonely.

 

#5 Old but very true: Happiness is only real when shared:

Over the years, this statement has come true over and over again: as much as I love being alone and being alone on the road, I have to share the joy I feel with my friends. Somebody once told me: “I don’t wish you many, but only good friends. Of course, as a child, you want as many friends as possible. Over the years I have come to appreciate my friendships more and more. I don’t see my loved ones very often because of all the travelling. I am all the more pleased to see how well it works with keeping in touch. My friends are spread all over the world – an advantage when you travel a lot. Friendship is like any relationship, work. Maintaining these relationships, investing time and energy in emails, whatsapp messages and Skype sessions is incredibly important to me. My friends are the ones who give me energy for new adventures. Those who strengthen my back in hard times and who always have an open ear for me. If you are on the road a lot, it can easily happen that you lose sight of each other. And that’s exactly what I’m trying to avoid. Without my friends, all my travels would have been half as incredible. They are the ones who read my stories and listen to me. They’re the ones who comment on my photos. It is my friends who visit me, who I visit, with whom I share numerous and unforgettable moments. They are the ones who know me, with whom I can share my joy and mourn my suffering. It is the people who know that travelling is my passion, that the fire has not yet extinguished. Without my friends, the last 10 years would not have been so diverse, incredible and memorable.

 

#6 “Home” can have many meanings:

What is home? What is the feeling of homesickness? And where is my home when I actually feel at home everywhere. Between Tyrol and Upper Austria and the rest of the world, I have asked myself these questions very often. Even if there is this one place where I am “at home” – where my family lives, where I can always return – for me “at home” is a feeling. A feeling of satisfaction. Satisfied with myself. I havn’t known homesickness for a long time. On the contrary. There were times when I wondered if I would ever feel homesick. And then all of a sudden, it appeared. I was overwhelmed by the emotional chaos. I would have loved to hide in my mum’s arms. But I was thousands of miles away. And I am convinced that I was homesick because of my rather high dissatisfaction with myself. I have learned over the years that I don’t have to be at home in Upper Austria to feel at home. I have learned to accept and accept this feeling of “at home” and not feel bad about it. My family is in me. She’s part of me. And as long as I know that I can always, at any time and under any circumstances, go home to my family –  as long as I know that there is a place of retreat, the world will be my home.

 

 

 

 

 

 

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5 Comments

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    I really hope to check out the same high-grade blog posts from you in the future as well.
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    Thanks
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