Coffee To Go in Tromsø

Coffee To Go in Tromsø [DE]

Tromsø ist das Stellenbosch des Nordens, kein Wunder, ist ja genauso eine Studentenstadt und zeichnet sich durch eine herrliche Dichte an Cafés und Bars aus. Natürlich mit dem kleinen feinen Unterschied, dass man keine Weinberge, aber dennoch genügend alpines Gelände rundherum vorfindet und sich die Stadt auf der Insel Trsomsoya, umgeben vom Fjord befindet. Berge, Wasser, Cafés und Menschenmengen, die sich in Grenzen halten…braucht es wirklich mehr, damit ich mich wohlfühle?! Schade nur, dass Tromsø gute drei Autostunden von Djupvik entfernt ist und es schon eine halbe Weltreise ist, einfach mal „so“ auf einen Kaffee in die Stadt zu fahren. Ab und an in den mittlerweile sechs vergangenen Monaten hat es mich dann doch in den Süden auf einen, zwei, oder drei Cappuccino getrieben. Noch dazu hat die liebe Vanessa von „Snow in Tromsø“ einen tollen Artikel über die top 7 Cafès in Trsomso verfasst.

Zu meiner Überraschung gibt es aber noch viel mehr Angebot in der kleinen Inselstadt. Ich möchte jetzt nicht einen klassischen Erfahrungsbericht hier abliefern. Das hat ja eben schon jemand gemacht und das machen was andere machen, ist ja bekanntlich langweilig. Viel mehr möchte ich euch einladen – sollte es euch einmal so weit nördlich treiben – durch die Straßen und Gassen entlang der Fjordstadt zu spazieren, die Augen offen zu halten und einfach Eurer Nase zu folgen. Manchmal sind die Plätze, die nicht auf einem Travelblog auftauchen doch die, die einen am meisten überraschen, den besten Kuchen (so wie in meinem Fall) servieren und einen Eindruck hinterlassen, der am längsten währt. Jetzt lade ich Euch aber ein mit mir meinen Spaziergang durch Tromso Revue passieren zu lassen, der mit dem besten Coffee To Go geendet hat.

Lugar 34

Meine erste Nacht in Tromsø verbrachte ich im Bed & Books, meiner Meinung nach eines der BESTEN Hostel Style B&B in denen ich jemals geschlafen habe. Ein typisch skandinavisches Häuschen wurde umfunktioniert zu einer Herberge, liebevoll dekoriert (mit ganz vielen Büchern), die Zimmer sind gemütlich aber schlicht und die beiden Gemeinschaftsräume laden zum verweilen ein und verleiten sogar dazu, dass man seine Zeit nur auf der Couch verbringt und stundenlang die Nase in die Bücher steckt. Ich habs dann doch irgendwie geschafft meinen Hintern aus der Türe raus zu bewegen und die Stadt zu „erkunden“. Weit bin ich nicht gekommen, das Lugar 34 ist nur 5 Fußminuten entfernt und ja, was soll ich groß sagen…dort bin ich dann erst einmal geblieben. Das kleine feine Café mit zusammengewürfeltem Interior befindet sich direkt auf der Hauptstraße, ist bekannt für seine Bagels zu Mittag und ist einer der studentischen Hotspots. Hier hatte ich auch meine erste „Begegnung“ mit der norwegischen Kaffeekultur (wenn man das so nennen kann). Seelisch hatte ich mich ja schon auf ziemlich leichten Filterkaffee eingestellt (nach meiner Finnlandzeit war mir der skandinavische Kaffee ja schon irgendwie ans Herz gewachsen). Positiv überrascht war ich dann doch vom Kaffee, nur das Selbstbedienungs-Prinzip und Ich-spreche-kein-Norwegisch Problem war rückblickend sehr amüsant. Konnte ja nicht ahnen, dass es nicht wirklich üblich ist, dass man in einem norwegischen Café bedient wird und so saß ich da eine halbe Ewigkeit, mit starrem Blick auf die Bedienung. Irgendwann kam ich dann doch zu meinem Kaffee, aber über Umwege und Gestikulation. Also: wenn keine Bedienung kommt in den ersten Minuten, einfach zur Theke gehen und bestellen. Ist ja auch nicht so schwer.

Kaffeebonna AS 2x (Stortorget and Kaigata)

Bei meinem ersten Fluchtversuch aus Djupvik verschlug es mich in die Kaffeekette Kaffeebonna. Zweimal findet man das Café in Tromso – dazwischen liegen allerdings Welten! Von einem richtig guten Cappuccino in gemütlichem Ambiente bis zu einem wässrigen Americano und unfreundlichen Servicepersonal. Weiß Gott, was da schiefgelaufen ist. Ich kann ja noch ein Auge zudrücken, wenn der Kaffee gut ist und das Personal nicht aufmerksam bzw. unfreundlich (im Sinne von, keine super gute Laune versprühen. Wenn jemand richtig unfreundlich ist, dann hört sich‘s auch bei mir auf). Ich arbeite selbst in dem Business und ja, auch wenn man immer freundlich sein und ein Lächeln für jeden Gast parat haben sollte, es geht einfach nicht immer. Es gibt Tage, da kann man auch kein Lächeln fälschen. Ich kanns verstehen und bin die letzte, die da ein schlechtes Wort verliert. Kommt es aber zur Kombination von schlechter Laune und grausigem Kaffee, dann komme auch ich nicht wieder. Also, ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen – wenn Kaffeebonna, dann der Store bei Stortorget und nicht Kaigata.

Tromso Kaffebrenneri

Ach wie sehr liebe ich Cafés, die ihren Kaffee selbst rösten. BIG BIG coffee love. Die kleine feine Tromso Kaffeebrenneri sticht sicherlich mit der Schaurösterei hervor. Service, ok, könnte besser sein, dafür sind aber die Zimtschnecken richtig gut. Die beste Kombo überhaupt. Seit Finnland (ja, ich weiß – dieser Satz kommt relativ oft – aber es ist nun mal so, dass ich mich damals in Skandinavien verliebt habe und einige der Gewohnheiten überaus sympathisch finde), kann ich von Zimtschnecken einfach nicht genug bekommen. Das gute dabei, Norwegen, Schweden und Finnland haben da ihre ganz eigenen Kreationen, die Vielfalt ist demnach groß. Am besten warm genießen und dazu einen Americano trinken. Und die Caro ist happy.

Smortorget

Wer auf das Ambiente eines alten Antiquitätenladens steht, der ist hier genau richtig. Ich wollte mir eigentlich nur „schnell“ was zum Essen kaufen bevor es für mich wieder zum Bus und retour nach Djupvik ging. Dann habe ich mir aber doch ein Stück Kuchen gegönnt und habe die Atmosphäre von „Ur-Omas Wohnzimmer“ auf mich wirken lassen. Die Kundschaft ist genauso alt wie die Möbel, das Geschirr sieht aus wie aus einer Puppenküche und der Schlagobers (für alle Deutschen Kollegen, Sahne) der sich auf den Torten türmt erhöht zu 100%-er Sicherheit das Herzinfarktrisiko der Gäste. Dennoch, ich habe mich wirklich sehr wohl gefühlt, auch wenn ich nicht lange bleiben konnte. Wäre meine Familie da gewesen, wir wären dort sicherlich mehrere Stunden gesessen. Etwas unscheinbar von außen das Café, aber wie ich vorab schon gesagt habe, die Unscheinbarsten sind oftmals die besten.

Svermeri kafe og redesign

Und wenn wir schon bei Antiquitätenladen sind, kann sich das Svermeri kafe gleich anschließen. Ich persönlich stehe ja total auf zusammengewürfelte Möbelstücke und Geschirr vom Flohmarkt. Nichts gegen modische Cafés, wo einfach alles perfekt zusammenpasst. Das Svermeri kafe habe ich bei meinem zweiten Fluchtversuch entdeckt. Mit meinem E-Book Reader bewaffnet habe ich mir einen Americano (eigentlich wollte ich ja einen Cappuchino, hatten sie aber nicht) und einen Schoko-Brownie bestellt und bin in der gemütlichen Couch versunken. Eigentlich wollte ich ja lesen – mein Vorhaben wurde vom Kuchen unterbrochen. OMG – FOOD PORN! Ich hab‘ in meinem ganzen Leben und in meiner bisherigen Kuchentigerkarriere noch nie einen so guten Schokoladekuchen gegessen. Und ich habe schon viele Kuchenstücke verdrückt und würde schon sagen, dass ich eine Ahnung habe, was einen guten Schokokuchen ausmacht. Heilige Maria war der gut. Ich hoffe ich habe meine Gedanken nicht laut ausgesprochen (zumindest nicht beim Essen) und damit die anderen Gäste belästigt. Und wenn doch, dann tuts mir wirklich leid, aber der Brownie war einfach nur „beyond this world“ – oder wie einer meiner Gäste einmal zu meinen Muffins gesagt hat „you haven’t lived until you eaten this“.

Ich habe mir zu Beginn dieses Jahres einen Satz fest hinter die Ohren geschrieben: if you dont ask for it, you wont get it. Tja, und dann hab‘ ich einfach mal nach dem Rezept gefragt und tada…jetzt bin ich stolze Besitzerin des Weltbesten Schoko Brownie Rezepts und hoffe, dass ich Euch mit diesen Zeilen einen „Guster“ auf diesen genialen Kuchen gemacht habe. Es handelt sich ja nur noch um Jahre, bis ich meinen eigenen Laden habe und dann gibt’s auf JEDEN FALL den norwegischen Schoko-Brownie Kuchen mit Erdnüssen. Stay tuned!

Riso Food and Coffee Shop

Am Riso bin ich so oft vorbei spaziert und nie hab‘ ich mich über die Türschwelle getraut. Da ist einfach immer so viel los, dass mir beim Anblick der Menschenmasse in dem kleinen Café richtig schlecht wird. Ja, ich mag einfach keine Menschenmengen und schon gar nicht auf winzig kleinem Raum. Aber, es gibt ja zum Glück auch Zeiten in denen Kaffee Bars die normalerweise richtig busy sind, nicht busy sind und genau dieses Zeitfenster habe ich bei meinem letzten Tromsobesuch genutzt. Coffeeshop ist nicht gleich Coffeeshop. Ich spreche jetzt nicht von der Einrichtung, dem Menü, der Lage, der Größe oder dem Servicepersonal. Ich spreche von der Leidenschaft die man beim Betreten verspürt, die Energie der Barista die die Magie passieren lassen. Es gibt Cafés mit richtig gutem Kaffee, wo man die Magie nicht spürt, sondern nur schmeckt. Und dann gibt es Cafés wie das Riso, wo man beides bekommt: Das Gefühl und den Geschmack der Magie und dafür bezahle ich dann gerne mal 4 Euro für einen kleinen Cappuccino. Ich bin immer noch hin und weg von der Atmosphäre und dem Kaffee den ich mir leider nur zum Mitnehmen bestellen konnte, weil ich zum Bus musste. Aber ich habe ja auch nichts gegen einen guten Coffee To Go. Was mir dann allerdings erst in den Sinn gekommen ist, nachdem ich meinen Kaffee genossen und den leeren Becher in den Mülleimer geschmissen hatte: die wunderbare Latte Art, die so liebevoll in meinen Becher gegossen wurde, konnte ich nicht einmal bewundern. Der Plastikdeckel hatte das Kunstwerk verdeckt. Das nächste Mal werde ich meinen Riso Kaffee im Shop genießen und habe auch was von dem künstlerischen Meisterwerk der leidenschaftlichen Barista. Eines der schönsten Dinge dieser Welt für mich – Passion.

Notiz am Rande: den Double Chocolat Peanuts Brownie Cake musste ich natürlich gleich mal ausprobieren. Und ja, er ist mir gelungen. Und wie. Der Qualitätscheck nach drei (!) Stück Kuchen hat ergeben, dass dieser Kuchen zu 150% irgendwann auf meiner Speisekarte zu finden ist.

********************************************************************************************************************************************************************************************

[ENG]

Tromso is the Stellenbosch of the north, no wonder, as it’s also a student city and is characterized by a wonderful density of cafés and bars. Of course, with the small fine difference that you won’t finds vineyards, but nevertheless enough alpine terrain around and the city on the island Trsomsoya. Mountains, water, cafés and limited crowds…does it really need more to make me feel comfortable?! It’s just a pity that Tromso is a good three hours drive away from Djupvik. From time to time in the past six months I was driving to the south for one, two or three cappuccinos. Vanessa from “Snow in Tromso” has written a great article about the top 7 café in Tromso. But to my surprise there is much more to offer in the small island town. My intention was not to write a classic coffee experience report. Someone has just done that and what others do is boring. Instead I would like to invite you to a walk through the streets and alleys along the fjord, keep your eyes open and just follow your nose. Sometimes the places that don’t appear on a travel blog are the ones that surprise you the most, serve the best cake (as in my case) and leave the longest lasting impression. But now I invite you to join me in reviewing my walk through Tromso, which ended with the best Coffee To Go.

Lugar 34

My first night in Tromso I spent in the Bed & Book, in my opinion one of the BEST Hostel Style B&B I have ever slept in. A typical Scandinavian cottage has been converted into a hostel, lovingly decorated (with lots of books), the rooms are cosy but simple and the two common rooms invite you to linger and even tempt you to spend your time just on the couch and stick your nose into the books for hours. I somehow managed to get my ass out of the door and “explored” the city. I didn’t get far, the Lugar 34 is only a 5 minutes’ walk away and yes, what should I say… I stayed for a while. The small, fine café with a jumbled interior is located directly on the main street, is famous for its bagels for lunch and is one of the student hotspots. Here I also had my first “encounter” with the Norwegian coffee culture (if you could call it that). Mentally I had already prepared myself for quite light filter coffee (after my Finland time, Scandinavian style coffee had somehow grown into my heart). I was pleasantly surprised by the offer, only the self-service principle and my lack of Norwegian was very amusing in retrospect. I had no idea that it was not really common to be served in a Norwegian café and so I sat there for half an eternity, staring at the waitress. At some point I ordered my coffee at the counter. For everyone traveling to Norway: if no waitress comes, don’t wait,  just go to the counter and order. It’s not that hard.

Koffee Bonna AS 2x (Stortorget and Kaigata)

My first attempt to escape from Djupvik led me into the coffee chain Kaffeebonna. Yu will find the café chain twice in Tromso – but there are worlds in between! From a really good cappuccino in a cosy ambience to a watery Americano and unfriendly service staff. God knows what went wrong. I can accept it if the coffee is good and the staff is not attentive or unfriendly (in the sense of not being in a super good mood. If someone is rude, this is a whole new ball game). I work in the business myself and yes, even if you should always be friendly and have a smile ready for every guest, it just doesn’t always work. There are days when you can’t fake a smile either. I can understand it and I’m the last one who loses a bad word. But if it comes to a combination of bad mood and horrible coffee, then I won’t come back either. Well, I can only talk about my experience – if Kaffeebonna, then visit the store at Stortorget and not Kaigata.

Tromso Kaffebrenneri

Oh how much I love cafés that roast their own coffee. Big big coffee love. The small fine Tromso Kaffeebrenneri certainly stands out with its show roastery. Service, ok, could be better, however, the cinnamon buns are amazing. The best combo ever. Since Finland (yes, I know – this line comes quite often – but it’s just that I fell in love with Scandinavia at that time), I just can’t get enough of cinnamon buns. The good thing is that Norway, Sweden and Finland have their own creations, so the variety is great. Enjoy it warm and have an Americano with it. And Caro is happy.

Smortorget

If you like the ambience of an old antique shop, this is the place to be. Initially I only wanted to grab a bite to eat “quickly” before I went back to the bus and back to Djupvik. But then I did treat myself a piece of cake and let the atmosphere of “great-granny’s living room” have an effect on me. The customers are as old as the furniture, the dishes look like from a dolls kitchen and the whipped cream piling up on the cakes increases the guests’ risk of a heart attack to 100%. Nevertheless, I really felt very comfortable, even though I couldn’t stay long. If my family had been there, we would have been sitting there all-day long. Somewhat inconspicuous from outside the café, but as I said before, the most inconspicuous are often the best.

Svermeri kafe og redesign

Speaking of antique shop, the Svermeri kafe can be categorized as one as well. Personally, I’m totally into pieces of furniture and dishes from the flea market. Nothing against fashionable cafés, where everything simply fits perfectly together. I discovered Svermeri kafe during my second escape attempt. Armed with my e-book reader, I ordered an Americano (I actually wanted a cappuchino, but they don’t serve it) and a chocolate brownie and sank into the comfortable couch. My plan was to read, however, this approach failed due to the amazing choco brownie cake. OMG – FOOD PORN! I have never eaten such a good chocolate cake during my career as professional cake tester. I have eaten many pieces of cake and I would say that I have an idea what detects a good chocolate cake. However, that choco brownie cake was a good one. I hope I didn’t say my thoughts out loud (at least not while eating) and thus bothered the other guests. And if I did, I’m really sorry, but the brownie was just “beyond this world” – or as one of my guests once said to my muffins “you haven’t lived until you eaten this”.

At the beginning of this year I wrote a note to myself: if you don’t ask for it, you won’t get it. Well, and then I just asked for the recipe and tada…now I am the proud owner of the world’s best chocolate brownie recipe and hope that I have made you with these lines a “guster” on this ingenious cake. It’s only years until I have my own shop and then there’s the Norwegian chocolate brownie cake with peanuts on EVERY occasion. Stay tuned!

Riso Food and Coffee Shop

I walked past the Riso so often and never dared to cross the threshold. There is always so much going on that the sight of the crowd in the small café makes me feel really uncomfortable. Yeah, I just don’t like crowds, especially in a tiny space. But, fortunately there are times when coffee bars that are usually really busy are not busy and that’s exactly the time I used during my last visit to Tromso. Coffeeshop is not just Coffeeshop. I’m not talking about the equipment, the menu, the location, the size or the service personnel. I’m talking about the passion you feel when you enter, the energy of the barista who makes the magic happen. There are cafés with really good coffee, where you don’t feel the magic, just taste it. And then there are cafés like the Riso, where you get both: the feeling and the taste of the magic and for that I am happy to pay 4 Euro for a small cappuccino. I am still flashed by the atmosphere and the coffee which I could only order to go because I had to go catch the bus. But I don’t mind a good coffee to go. The only thing that came to my mind after I had enjoyed my coffee and threw the empty cup into the trash can: I could not even admire the wonderful latte art, which was poured so lovingly into my cup. The plastic lid had covered the whole art work. The next time I will enjoy my Riso coffee in the shop and can admire the artistic masterpiece of the passionate barista. One of the most beautiful things in the world for me – passion.

Note at the end: I had to try the double chocolate peanuts brownie cake right away. And yes, I succeeded. And how. The quality check after three (!) pieces of cake has shown that this cake will be found to 150% on my future menu.

 

cappuchino @ Tromso Kaffebrenneri

 

@ Kaffeebonna

 

@ Kaffeebonna

 

@ Kaffeebonna

 

@ Svermeri kafe og redesign

 

@ Svermeri kafe og redesign

 

@ Riso

 

@ Riso

 

(c) Caro Karotte – best cake on earth “double choco peanuts brownie cake”

Follow:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *