The northern lifestyle – (m)ein Leben am Lyngenfjord (Winteredition)

The northern lifestyle – (m)ein Leben am Lyngenfjord (Winteredition) [DE]

Mittlerweile kenne ich das Spiel ja nur zu gut: zuerst steht die Euphorie über einen neuen Ort/ eine neue Aufgabe im Vordergrund, dann lebt man sich ein und muss gleichzeitig mit all den neuen Eindrücken fertig werden. Wenn alles gut läuft, lebt man für Wochen und Monaten mit einer rosaroten Brille. Aber und das versichere ich euch, es kommt der Tag an dem man auf einmal mit der Realität konfrontiert wird: das ist mein Leben! Zumindest für jetzt und für die nächsten Wochen und Monate. Und der magische Ort an dem man gestrandet ist, ist zwar immer noch magisch. Doch magischer Alltag. Genau das ist der Moment an denen man nach Alternativen sucht. Alternativen für den freien Tag, Morgen oder Abend. Dass das natürlich alles einfacher zu lösen ist, wenn man in der Zivilisation lebt, ist jetzt keine Überraschung. Ja, ich liebe das „abgeschottet sein“, hinterm Haus im Wald spazieren zu gehen und meinen Kaffee mit Fjordblick zu trinken, aber gerade nach fast vier Monaten in der Pampa muss auch ich einmal raus. Das Verlangen danach war im Februar sogar ziemlich groß. Und wenn man aus seiner kleinen Bubble mal rausblickt, hat man sogar ziemlich viele Möglichkeiten und entdeckt unglaublich schöne Plätzchen.

Eine Skitour gehen und in einer norwegischen Kota übernachten

Dass Magie nur außerhalb der Komfortzone geschehen kann, wurde mir damit mehr als bestätigt. Zugegeben, die Skitour(en) habe ich noch im Jänner unternommen – im Februar hatten wir dazu einfach viel zu wenig Schnee (ja, ich weiß, ziemlich skuril – Mitteleuropa versinkt im Schnee und hier im Arctic Circle ist beinahe frühlingshaftes Wetter). Für meine Verhältnisse war ich zwar noch ziemlich wenig auf den Skiern unterwegs diese Saison, aber was das Skitouren gehen angeht habe ich meinen Standard weit übertroffen. Ganze zweimal war ich unterwegs, einmal davon sogar mit einer Übernachtung in einer norwegischen Kota (aka Tipi). Natürlich, ich stehe noch in den Babyschuhen was das Skitouren gehen angeht und es ist noch ziemlich viel Spielraum nach oben, aber ich denke, dass ich mich ganz gut geschlagen habe. Und die Skisaison fängt ja gerade erst mal an. Die Lyngen Alpen sind zwar Horizonte entfernt und ich glaube nicht, dass ich jemals so fortgeschritten sein werde – aber die Vorstellung alleine, diese Berge mit den Skiern zu befahren ist ziemlich grandios. Sind wir mal gespannt, was noch so kommen wird. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Langlaufen

Wie könnte es auch anders sein: wenn man in Norwegen ist, muss man fast Langlaufen gehen. Der Nationalsport der Norweger hat es mir sogar richtig angetan. Auch bei geringer Schneelage ist es noch (halbwegs) lustig – aber zu eisig darf es nicht sein. Obwohl wir hinter der Lodge unseren „eigenen“ Trail haben, es ist erstaunlich wie viele Langlauf-Trails sich entlang des Lyngenfjords verbergen. Manche davon sind beleuchtet und sind daher gut geeignet auch am Abend noch ein paar Runden zu drehen. Andere wiederum führen in verwunschene Täler – so wie in Olderdalen. An einem sonnigen Tag ist es einfach unglaublich magisch neue Ecken zu entdecken. Auf die Ski und los geht’s. Da kanns dann schon mal passieren dass man 18 Kilometer und 3 Stunden später feststellt, dass einem die Zehen „abgefroren“ sind. Wenns aber doch so schön ist…

Winter- oder Schneeschuhwandern

Eine etwas fortgeschrittene Version des „Spazierengehens“. Vor allem, wenn man den Hausberg bezwingen und auf die Tourenski verzichten möchte. Ich hatte vor meiner Norwegen Reise wenig Erfahrung mit Schneeschuhen und ich muss sagen, sie haben mir schon einige Male das Leben ziemlich erleichtert. Es ist einfach nicht so lustig, wenn man bei jedem Schritt einen gefühlten Meter im Schnee versinkt. Der Lyngenfjord bietet einfach so viel Möglichkeiten auch einfach nur zu Fuß die Gegend zu erkunden. Zugegeben, um die meisten Touren zu erreichen muss man entweder das Auto oder die Fähre (oder beides) nehmen. Wenn das aber einmal überwunden ist findet man sich nicht selten in einer Traumlandschaft wieder. Aufgepasst: Wanderwege sind zwar beschildert, aber vor allem im Winter kann es schon mal passieren, dass man den Weg überhaupt nicht findet oder davon abkommt. Wäre ja alles kein Problem, wäre da nicht die Sache mit dem Licht. Vor allem im Jänner, als die Sonnenstunden noch unter fünf am Tag waren, mussten wir unsere Touren danach richten. Ist einfach nur halb so lustig wenn man im Dunklen durch den Wald herumirrt, auf der Suche nach dem „richtigen“ Weg.

Roadtripping

Ja wie sollte es auch anders sein. Die Caro und ihre Roadtrips….Geschichten habe ich genug auf Lager. Zu viel Sport ist auch Mord und deswegen habe ich im Februar einen ausgedehnten Roadtrip unternommen und die Gegend um und außerhalb des Lyngenfjords erkundet. Ziel war das kleine Fischerdörfchen Skjervoy, das man über einen Unterwassertunnel erreicht. Ziemlich freaky die Vorstellung, dass man mit dem Auto unterhalb des Fjords ist. Zugegeben, zu viel hat Skjervoy jetzt auch nicht zu bieten und der Kaffee war sehr nahe am skandinavischen Standard, aber es war schön einfach mal nur für Stunden herzumzufahren. Von Skjervoy gings weiter zum Reisa Nationalpark, der am Ende an Finnland grenzt. Nach einem kurzen Nationalpark Stopp gings auch wieder Richtung nach Hause. Auch wenn die Dörfchen nicht viel hergeben, es ist einfach schön für Stunden im Auto zu sitzen und die Landschaft zu genießen.

Sauna, Sauna und noch mal Sauna…und ein Polardip

Seit meinem Finnland-Aufenthalt während meines Bachelorstudiums bin ich ein riesen großer Sauna-Fan. Dass die Enttäuschung dann ziemlich groß war als ich erfahren habe, dass die Norweger nicht wirklich saunieren, kann man sich jetzt denken. Ich habe mich ja schon (fast) jeden Tag in der Sauna sitzen gesehen. Tja aus der Traum, die Norweger sind beim Thema Sauna einfach sehr zurückhaltend. Zumindest für finnische Verhältnisse. Ganz ohne Sauna muss ich aber dann doch nicht leben und ab und an buchen wir uns einen Saunaturn am nahegelegenen Campingplatz. Fotos gibt’s natürlich keine, wie sollte es auch anders sein. Ich nehme meine Kamera doch nicht mit in den Schwitzkasten. Nur ein einziges Mal habe ich es bereut – da konnten wir nämlich spitterfasernackt die Nordlichter beobachten. So ein Gruppenfoto hätte schon was.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Polardip. Eigentlich ist es Tradition zu Neujahr in den Fjord zu springen. Das richtige Timing hatten wir dann leider doch nicht und der Polardip musste warten. Auch hier habe ich leider kein Foto und auch wenn jetzt der eine oder andere sagt: ohne Foto ist es nicht passiert – mir doch egal, ich weiß, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes über meinen Schatten und in den Fjord gesprungen bin. Nur wenige Minuten später musste ich allerdings arbeiten und mein Puls war für Stunden auf 180. Lustig wars trotzdem und auf jeden Fall eine Erfahrung die ich nur einmal gemacht habe. Und man muss ja nun wirklich nicht immer alles mit einem Foto festhalten.

Hundeschlittenfahren

Nach Langlaufen die wohl bekannteste Fortbewegungsart der Norweger. Es hat eine Weile gedauert bis ich die Zeit gefunden habe, aber vor nicht allzu langer Zeit konnte ich dann auch die Hundeschlitten-Erfahrung von meiner Liste streichen. Es hat schon was, im Hundeschlitten zu sitzen oder selbst zu fahren. Auch wenn es mich ziemlich viel Überwindung gekostet hat – ein Hundemensch bin ich jetzt leider nicht wirklich. Dennoch, es war schön und ich kann nachvollziehen, warum unsere Gäste dieses Erlebnis für immer in Erinnerung behalten.

Über die Grenze nach Finnland (wo Shopping auf einmal richtig billig ist)

Zu meiner Überraschung ist die finnische Grenze nicht weit. Wie konnte es dann auch anders sein: natürlich musste ich in an einem freien Tag zumindest einmal in meine „alte Heimat“ fahren. Ich erinnere mich noch als ich in Finnland war und damals über die Grenze nach Norwegen gefahren bin und mir dachte: hier siehts richtig norwegisch aus. Dieses Mal war es ganz genau gleich, nur dass ich mir dachte: wow, hier siehts richtig finnisch aus. Wie sich die Landschaft verändert binnen weniger Kilometer ist faszinierend. Finnland hat einfach „viel“ mehr Wald zu bieten (für alle, die sich jetzt fragen was „finnisch“ und was „norwegisch“ ist) – und natürlich, die Luft ist auch ganz anders 😉. Zu meiner Überraschung habe ich mich sofort wieder wie „zu Hause“ gefühlt. Finnland ist und bleibt einfach genau wie Südafrika ein Teil von mir. Auch wenn sich hinter der Grenze nicht viel verbirgt außer ein paar Ferienhäuser, eine Tankstelle, ein Restaurant und ein Lebensmittelgeschäft und natürlich sehr viel Natur, dieses wohlig warme Gefühl von Heimat war einfach überwältigend. Haltet mich für verrückt, aber ich musste mich erst einmal mit diversen Lebensmittel eindecken, die es weder in Norwegen geschweige denn in Österreich gibt. Und Geld konnte ich auch noch sparen – hätte ich mir vor 4 Jahren einer gesagt, dass ich Finnland einmal billig finden werde, hätte ich den Kopf geschüttelt. Aber ja, Norwegen ist einfach noch mal um einiges teurer…leider.

Tagesausflug nach Tromso

Und wenn einem dann doch die Decke auf den Kopf fällt und ein Flug nach Brasilien dann doch zu teuer ist muss man sich mit einem Ausflug nach Tromso zufriedengeben. Wie von der Tarantel gestochen habe ich mich vor ein paar Wochen in den Bus gesetzt und habe ein paar Stunden in der nordischen Hauptstadt verbracht. Von einem Kaffee ins andere wollte ich eigentlich nicht viel machen, nur einfach mal weg sein. Kommt vor, darf sein. Tromso hat mich beim dritten Mal wirklich überrascht. Als Kaffeejunkie hat man hier wirklich eine unglaublich große Auswahl. Natürlich gibt’s viel mehr zu sehen und erleben – ich hatte an dem Tag aber wirklich meine Scheuklappten auf, hab mir ein Buch gekauft und bin von einem Kaffeehaus ins nächste spaziert. Wie gut es sich angefühlt hat, ein „normaler“ Mensch zu sein, kann ich gar nicht in Worte fassen.

Abendprogramm: Nordlichter – Tagesprogramm: Sonnenbaden

Wie heißt es so schön „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hinzuschauen“ (Astrid Lindgren). Wo sie recht hat, hat sie recht die gute Astrid. Februar war definitiv bis jetzt mein Lieblingsmonat. Die Nordlichter wurden immer intensiver und wir hatten beinahe für 14 Tage immer einen klaren Himmel. Und wenn ich mir dachte, wow, es kann nicht mehr besser werden wurde ich am nächsten Abend eines Besseren belehrt. Die Nächte waren lange und der Schlaf kam hin und wieder auch zu kurz. Zumindest in meinem Bett. Die Sonne ist wieder da und deshalb musste einfach jede Sonnenstunde ausgekostet werden. Nicht selten habe ich mich dafür einfach ans Fjorddeck der Lodge gelegt und mich „sonnen“ lassen. Die Vitamin D – Speicher sind einfach alles mehr als leer und ich bin weiß wie ein Gespenst. Dass ich das „nichts tun“ erst einmal lernen musste, ist kein Geheimnis. Aber ich sag euch was: ich habe es sehr zu schätzen gelernt.

Mental bereite ich mich auf neue Winterabenteuer vor und so ganz nebenbei bin ich schon sehr aktiv in der Planungsphase für den „Sommer“ in Norwegen. Mit einer sehr guten Freundin aus Studienzeiten werde ich für zwei Wochen den Norden Norwegens und die Lofoten erkunden. Bis dahin stehen mir aber noch drei Monate Winter bevor. Angeblich wird nämlich der Frühling hier komplett ausgelassen -so ist er nun mal – der nordic lifestyle.

**************************************************************************************************************************************************************************************************

[ENG]

I know the game meanwhile only too well: first the euphoria about a new location/task is central, then you get used to the new situation and have to cope with all the new impressions at the same time. If everything goes well, you live for weeks and months with pink glasses. But I assure you, the day will come when you are suddenly confronted with reality: this is my life! At least for now and for the next few weeks and months. And the magical place where you’re stranded is still magical. But a magical everyday life. This is the moment when you are looking for alternatives. Alternatives for your day off, morning or evening. It’s no surprise that this is all so much easier when you live in civilization. Yes, I love to be “isolated”, to go for a walk in the forest behind the house and to drink my coffee with a view of the fjord, but especially after almost four months in the middle of nowhere, I have to get out. The desire to do so was amazingly high in February. And when you look out of your little bubble, you have a lot of possibilities and you can discover incredibly beautiful spots.

skitouring and staying overnight in a Norwegian Kota

Magic only happens outside of your comfort zone. I can only agree! Admittedly, I did the ski tour (s) in January – in February we just had too little snow (yes, I know, quite bizarre – Central Europe is sinking in the snow and here at Arctic Circle is almost spring weather). As far as I was concerned, I haven’t been on skis this season, but as far as ski touring is concerned, I have far exceeded my standard. I was on the road twice, once with one night in a Norwegian Kota (aka Tipi). Of course, I’m still in the baby shoes when it comes to ski touring and there’s still quite a lot of room to move up, but I think I’ve done quite well. And the skiing season is just beginning. The Lyngen Alps are horizons away and I don’t think I’ll ever be that far advanced – but the idea of skiing in these mountains on my own is pretty great. Let’s see what else will happen. Anyway, I’ll keep you posted.

cross-country skiing

How could it be otherwise: if you are in Norway, you almost have to go cross-country skiing. The national sport of the Norwegians really impressed me. Even in low snow conditions it is (almost) funny – as long as it is not too icy. Although we have our “own” trail behind the lodge, it is amazing how many cross-country skiing trails are hidden along the Lyngen fjord. Some of them are illuminated lighted and therefore suitable for a few more rounds in the evening. Others lead into enchanted valleys – as in Olderdalen. On a sunny day, it’s just unbelievably magical to discover new corners. Get on your skis and let’s go. It can happen that you find out 18 kilometers and 3 hours later that your toes are frozen. But if it is so beautiful…

winter or snowshoe hiking tours

A slightly more advanced version of the “walking”. Especially if you want to conquer the local mountain and do it without touring skis. Before my trip to Norway I had little experience with snowshoes and I have to say that they have already made my life a lot easier. It’s just not that funny when you sink a meter into the snow every step of the way. The Lyngen fjord offers so many possibilities to explore the area on foot. Admittedly, to reach most of the tours you have to take either the car or the ferry (or both). But once this has been overcome, you can find yourself in a winter wonderland. Attention, attention: Hiking trails are signposted, but especially in winter it can happen that you can’t find the trail or get off it at all. If there would be more daylight it would not that big of a deal. However, especially in January, when the hours of sunshine were less than five hours a day, we had to adjust our tours accordingly. It’s just half as funny when you wander around the woods in the dark, looking for the “right” way.

roadtripping

Yeah, how could it be any different? Caroline and heir road trips…. I have enough stories on stock. Too much sport is also murder and that’s why I went on an extensive road trip in February to explore the Lyngen fjord and the surrounding area. The final destination was the small fishing village of Skjervoy, which can be reached via an underwater tunnel. Pretty freaky the idea that you are below the fjord with your car. Admittedly, Skjervoy doesn’t have too much to offer and the coffee was very close to the Scandinavian standard, but it was nice to drive just for hours. From Skjervoy we went on to Reisa National Park, which borders on Finland at the end. After a short stop at the national park we headed back home. Even if the villages are not really exciting, it was nice to sit in the car for hours and enjoy the scenery.

sauna, sauna and again sauna… and a polar dip.

Ever since my time in Finland during my bachelor studies I have been a huge sauna fan. The disappointment was pretty big after I had found out that the Norwegians aren’t as carzy as Finns about sauna…you can only imagine. I have seen myself sitting in the sauna (almost) every day. Truth to be told, the Norwegians are very reserved about sauna. At least by Finnish standards. But I don’t have to live without a sauna and sometimes we book a sauna at the nearby campsite. Of course, there are no pics, how could it be any different. I’m not taking my camera into the headlock. Only once did I regret it – the day when we were in the sauna and while enjoying a cool breeze of fresh air, we saw really great northern lights. A group picture would have been hilarious.

And then there’s the Polardip thing. It is a tradition to jump into the fjord at New Year’s Eve. Unfortunately, we didn’t have the right timing and the Polardip had to wait. Unfortunately, I don’t have a photo here either and even some of you might now say: without a photo it didn’t happen – I don’t care, I know that I literally jumped over my shadow and into the fjord. Only a few minutes later I had to work and my heart rate was 180 for hours, but it was still funny and definitely an experience I had only once). And you really don’t always have to capture everything with a photo!

dog sledding

After cross-country skiing, this is probably the Norwegian’s best known form of transportation. It took me a while to find the time, but not too long ago I was able to cross the dog sledding experience off my list. There’s something about sitting in a dog sled or driving yourself. Even though it has cost me quite a lot of effort – unfortunately I’m not really a dog woman. Nevertheless, it was beautiful and I can understand why our guests will remember this experience forever.

across the border to Finland (where shopping is suddenly really cheap)

To my surprise, the Finnish border is not too far away. How could it be different then: of course, I had to go to my “old home” on my day off at least once. I remember when I was in Finland and went across the border to Norway and thought: it looks really Norwegian. This time it was exactly the same, except that I thought: wow, it looks really Finnish. How the landscape changes within a few kilometers is fascinating. Finland simply has much more forest to offer (for all those who are now wondering what “Finnish” and what “Norwegian” is) – and of course, the air is also completely different (just kidding). To my surprise, I immediately felt at home again. Finland is and will remain a part of me, just like South Africa. Even though there is not much to be found behind the border, apart from a few holiday homes, a gas station, a restaurant and a grocery store and of course a lot of nature, this pleasantly warm feeling of home was simply overwhelming. Call me crazy, but I first had to stock up on all kinds of food that is not available in Norway and neither in Austria. And I could also save money – if one of had told me four years ago that I would find Finland cheap, I would have shaken my head at them. But yes, Norway is much more expensive… unfortunately.

a day trip to Tromso

And when everything is just too much and a flight to Brazil is too expensive, you have to settle for a trip to Tromso. Like stabbed by the tarantula, I sat down in the bus a few weeks ago and spent a few hours in the Nordic capital. From one coffee shop to another I didn’t really want to do much, just be away. Tromso really surprised me the third time. As a coffee junkie, you really have an unbelievably large selection here. Of course, there’s a lot more to see and experience – but I really did not want to do much that day, Inbought a book and walked from one coffee house to the next. How good it felt to be a “normal” person, I can’t put into words.

evening program: watching the Northern lights – Day program: sunbathing

“And then you have to have time to just sit there and look around” (Astrid Lindgren). February was definitely my favorite month so far. The northern lights became more and more intense and we almost always had a clear sky for 14 days. And when I thought, wow, it can’t get any better, I was taught otherwise the next night. The nights were long and the sleep was sometimes too short. At least in my bed. The sun is back and therefore every hour of sunshine had to be enjoyed. Quite often I just lay down on the fjord deck of the lodge and let myself be “sunbathed”. The vitamin D stores are simply more than empty and I am white like a ghost. It is no secret that I had to learn to do “nothing”. But let me tell you something: I have come to appreciate it very much.

Mentally I prepare myself for new winter adventures and besides that I am already in the planning phase for the “summer” in Norway. Together with a very good friend from my student days, I will explore the north of Norway and the Lofoten for two weeks. Until then, I still have three months of winter ahead of me.

 

Follow:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *