Wenn man Träume wahr werden lässt [Life changing magic of making dreams come true]

Wenn man Träume wahr werden lässt [Life changing magic of making dreams come true] [DE]

„Meine Reise nach Südtirol zu den Drei Zinnen möchte ich zum Anlass nehmen, ein Thema zu behandeln, das mir sehr am Herzen liegt. Ich, die große Listenschreiberin, Weltenbummlerin, Tagträumerin mit Hang zum Luftschlossbauen und Pläne schmieden. Alles schön und gut, aber realistisch muss man dann auch noch bleiben…“

Jeder hat sie, jeder kennt sie. Jeder von uns hat sie im Kopf, mit dem besten Freund/ der besten Freundin darüber gesprochen – oder hat sie niedergeschrieben (so wie ich): seine Träume, Ziele und Wünsche. Im Grunde ist es doch ganz einfach: Träume, Ziele und Wünsche sind nichts weiter als Aktionen. Taten, die darauf warten in die Realität umgesetzt zu werden. Manches braucht eine längere Vorlaufzeit, eine längere Planung, einen größeren finanziellen Polster, einen Partner, der mit uns gemeinsam unsere Träume und Wünsche erfüllt, gemeinsam Ziele erreicht…aber im Grunde sind es nichts als Aktionen. Und wir sind für diese Aktionen verantwortlich. Wir ganz alleine. Wir warten. Wir warten unser ganzes Leben – auf die unterschiedlichsten Dinge, Personen, Termine. Worauf wir aber womöglich am meisten warten, ist Veränderung. Wir warten darauf, dass die besten Momente in unserem Leben passieren. Die Wahrheit ist aber: Nicht „ES“ muss passieren, sondern WIR müssen passieren!

Natürlich kann man das Argument mit „Schicksal“ und „…wenn es so sein soll“ einbringen. Versteht mich nicht falsch. Ich glaube sehr wohl an Schicksal, denn manche Dinge kann man sich einfach nicht erklären – sie haben also wirklich einfach so sein sollen. Was aber, wenn ein Wunsch nicht in Erfüllung geht, wenn etwas nicht so eintrifft wie man es sich gewünscht oder vorgestellt hat, oder wenn etwas für einen ziemlich langen Zeitraum noch nicht so ist, wie man es möchte? Aufgeben? Es hinnehmen und seinen Traum begraben? Sich mit einem Standard abfinden, mit dem man im Grunde aber nicht wirklich zufrieden ist und in ein paar Jahren darauf zurückblicken und es bereuen? Wir haben Angst. Veränderung ist ungemütlich. Man muss seine Komfortzone verlassen und das Vertraute hinter sich lassen. Doch das Leben wird so bleiben, wie es ist. Außer man entscheidet sich bewusst für Veränderung. Für Handlungen. Aktionen, die zu dem führen, was man sich vorstellt. Aktionen (groß oder klein) die einen Schritt für Schritt seinen Zielen näherbringt.

Da gibt es jemanden, mit dem man mehr Zeit verbringen möchte, oder jemand, für den man mehr empfindet? Worauf warten? Nichts ist schlimmer als das ewige „Was wäre wenn – Spiel“! Wenn es jemand ist, der dein Herz berührt hat wird es sich auszahlen das Risiko einzugehen, Initiative zu ergreifen. Ganz egal wie es ausgehen wird. Da gibt es etwas, das du erreichen möchtest? Einen Job den du ausführen willst? Worauf warten? Arbeite auf das hin was nötig ist, um das Ziel zu erreichen, um den Job zu bekommen! Warum es so einfach ist, all das nicht zu tun? Weil es leichter ist, mit dem zu verharren, was ist, als das Risiko einzugehen, abgelehnt zu werden. Wir haben Angst. Aber wovor wir viel mehr Angst haben sollten ist nicht die Ablehnung oder das Versagen, sondern vor der Reue, es nicht einmal versucht zu haben! Ja, Ablehnung und Versagen ist schlimm. Sogar sehr schlimm. Schmerzhaft. Doch was wir daraus eigentlich lernen sollten ist, dass wir für etwas anderes, besseres bestimmt sind. Dass wir noch härter arbeiten müssen, um unsere Ziele zu erreichen. Wir müssen lernen, geduldig zu werden. Wir müssen lernen, uns unangenehmen Situationen zu stellen – uns mit unseren größten Ängsten auseinanderzusetzten um jeden Tag, Stück für Stück, eine bessere Version von uns selbst zu werden.

Hör damit auf, auf ein Zeichen zu warten! Du bist kein hilfloser Beifahrer deines eigenen Lebens. Du hast das Steuer in der Hand. Am Straßenrand stehen und darauf warten, dass jemand kommt und dich auf einen Roadtrip durchs Leben mitnimmt? Vergiss es! Man darf seine Träume wahr werden lassen. Manche brauchen mehr Zeit, Energie, Finanzen, Unterstützung etc. als andere. Dabei darf man eines nie vergessen: Ich bin alleine dafür verantwortlich. Und sich das vor Augen zu halten, ist ein wunderbares Gefühl. Denn damit verabschiedet man sich von dem Gefühl der Ohnmacht und begrüßt das Gefühl der Eigenverantwortung. Und das macht das Leben doch erst so richtig spannend.

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[ENG]

“I would like to devote my trip to South Tyrol to the “Three Peaks” to a topic that is very important to me. Being a great list writer, globetrotter, daydreamer with a penchant for building air castles and making plans. All good, however, you also have to remain realistic…”

Everybody has them, everybody knows them. Each of us has talked about it in our heads, has discussed them with our best friend, or has written them down (like me): dreams, goals and wishes. Basically, it is quite simple: dreams, goals and wishes are nothing more than actions. Actions that are waiting to be turned into reality. Some things need a longer lead time, longer planning, a larger financial backup, a partner who fulfils our dreams and wishes together with us, achieves common goals…but basically, they are nothing, but actions. And we are responsible for these actions. All by ourselves. We’re waiting. We wait our whole life – for peoples, appointments. But what we are probably waiting for the most, is change. We wait for the best moments in our lives to happen. But the truth is: Not “IT” has to happen, but WE have to happen!

Of course, you can come up with the argument of “fate” and “if it is meant to be, it will be”. Don’t get me wrong. I do believe in fate, because some things you simply can’t explain – they really should have been like that. But what if a wish does not come true, if something does not come true as you would have wished or imagined, or if something is not what you would like it to be for a fairly long time? Surrender? Take it and bury your dream? Resign yourself to a standard with which you are not satisfied and will look back on it in a few years and regret it? We’re scared. Change is uncomfortable. You have to leave your comfort zone and leave the familiar behind you. But life will remain exactly the same for the rest of it. Unless you make a conscious decision to change. For actions. Actions that lead to what you want. Actions (large or small) that bring you step by step closer to your goals.

There’s someone you want to spend more time with, or someone you wanna be with? Why waiting? Nothing is worse than the eternal “What if – game”! If it’s someone who touched your heart, it will be pay off if you take initiation! It will pay off to take the risk. No matter how it turns out. There’s something you want to achieve? A job you want to do? Why waiting? Work towards what is necessary to reach the goal to get the job! Why is it so easy not to do all this? Because it is easier to stay with what is than to take the risk of being rejected. We’re scared. But what we should be really afraid of is not rejection or failure, but remorse for not even trying! Yeah, rejection and failure are bad. Very bad, in fact. Painful. But what we should actually learn from this is that we are destined for something different, better. That we have to work even harder to achieve our goals. We must learn to be patient. We have to learn to face unpleasant situations – to face our biggest fears in order to become a better version of ourselves every day, piece by piece.

Stop waiting for a sign! You’re not a helpless passenger of your own life. You are sitting on the driver’s seat! Standing on the roadside waiting for someone to come and pick you up, taking you on a roadtrip through life? Forget it! You can make your dreams come true. Some need more time, energy, finances, support etc. than others. However, one thing must never be forgotten: I am the only person responsible for it. Keeping that in mind is a wonderful thing. It is a way of saying goodbye to the feeling of powerlessness and of welcoming the feeling of personal responsibility. And that’s what makes life really exciting.

 

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